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Ackerbau als Passion:

Heideknoblauch

Auf den landwirtschaftlichen Flächen unserer Familienbetriebe wird der Knoblauch nach dem integrierten Pflanzenbau angebaut. Es wird angestrebt, die Vitalität der Pflanzen zu fördern, um gegen Schadorganismen widerstandsfähig zu sein. Sollte einmal der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln notwendig sein, wird strikt nach Maßgabe des Schadschwellenprinzips gehandelt, das heißt, so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Außerdem werden überwiegend organische Düngemittel eingesetzt, um den Ansatz der Kreislaufwirtschaft zu verfolgen. Unsere Betriebe wirtschaften nach Maßgabe der Cross Compliance Richtlinien der Europäischen Union und werden zusätzlich durch unabhängige Zertifizierungen laufend überwacht.
„Qualität ist unser Ansporn“

Anbau und Ernte:

Heideknoblauch

Knoblauch kann im Herbst und im Frühjahr gepflanzt werden. Es werden die einzelnen Zehen gepflanzt, die vorher maschinell aus der Knolle ausgebrochen werden. Gepflanzt wird mit einer speziellen Knoblauchpflanzmaschine. Die Zehen werden auf einer Tiefe von ca. 7cm in der Erde abgelegt. Im Anschluss werden die Zehen mit Erde bedeckt und ein kleiner Damm angelegt.
Knoblauch kann in drei Reifestadien geerntet werden. Der grüne Knoblauch wird ab Mai erntereif, dieser wird per Hand frisch geerntet und aufbereitet.
Ab Ende Mai/Anfang Juni folgt die Ernte des frischen Knoblauchs. Auch dieser wird per Hand geerntet und aufbereitet. Der frische Knoblauch hat bereits eine Knolle angesetzt, wobei die Zehen aber noch nicht sichtbar ausgebildet sind. Der Stiel verbleibt ca. 7cm lang an der Knolle. Im Gegensatz zum getrockneten Knoblauch kann die frische Knolle komplett verarbeitet werden.
Ab August/September folgt die Ernte des trockenen Knoblauchs. Der Knoblauch wird maschinell gerodet und für ca. 2 Tage, optimal bei trockenem, heißen Wetter, auf dem Feld zum Abtrocknen belassen. Später wird der Knoblauch im Kühlhaus eingelagert.